Hinweis: schoenbuch-naturfarben.de: Portal der Zurynski, Oezdogan & Co GmbH zu Naturfarben und Fassadenschutz. Mit „Anzeige“ gekennzeichnete Inhalte bewerben PSCoat.
Naturanstrich-Kompass

Holz und Lasur

Bei Holz gilt die umgekehrte Logik wie beim Putz: Hier schützt kein Mineral, sondern ein Öl oder eine Lasur, die in das Holz eindringt oder einen Film bildet. Die Systeme unterscheiden sich vor allem darin, wie sie altern.

Dünnschichtlasur

Dünnschichtlasuren dringen in das Holz ein, bleiben offenporig und diffusionsoffen und verwittern kontrolliert. Dafür müssen sie regelmäßig erneuert werden. Ein verbindliches Intervall gibt es nicht: Es hängt von Himmelsrichtung, Dachüberstand und Produkt ab. Wetterseiten brauchen meist früher Pflege als geschützte Flächen.

Dickschichtlasur

Dickschichtlasuren bilden einen Film auf dem Holz. Unter Witterung neigt dieser Film zum Abblättern und muss dann aufwendig entfernt werden.

Holzöl und Leinöl

Öle auf Leinölbasis sind eine ökologisch beliebte Variante. Sie dringen ein, trocknen durch Polymerisation und brauchen ebenfalls Pflege.

Sicherheitshinweis: Mit Leinöl getränkte Lappen und Pinsel können sich selbst entzünden, weil das Trocknen Wärme freisetzt. Sie gehören flach ausgebreitet getrocknet oder unter Wasser gelagert, nicht zusammengeknüllt in den Eimer.

Was Sie einplanen sollten

  • Dünnschichtlasur oder Öl für Holzfassaden; ein Pflegeintervall einplanen, auch für Wetterseiten.
  • Holzöl und Lasur sind nicht für Putz gedacht.
  • Wie bei allen Naturanstrichen gilt: Das Sicherheitsdatenblatt des Produkts ist die verbindliche Information.

Quelle für die Einordnung ist unter anderem die Wikipedia zur Holzlasur (Sekundärquelle). Den Vergleich mit den mineralischen Systemen finden Sie unter Was wofür?.